Schlagwort-Archive: Terror

Gehirnwäsche im Auftrag des Imam

In der Türkei tobt der Machtkampf zwischen AKP-Chef Erdoğan und Anhängern des Imam Gülen. Die sektenartige Bewegung rekrutiert ihren Nachwuchs auch in Deutschland.

Von Volker Siefert

27. Dezember 2013, 14:29 Uhr

Die aktuelle Auseinandersetzung zwischen dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan und der islamischen Gülen-Bewegung dürften die meisten Deutschen für ein rein türkisches Problem halten. Doch sie findet auch hier statt. Denn Deutschland ist für die Anhänger von Imam Fethullah Gülen ein wichtiger Aktionsraum.

Nirgendwo sonst leben mehr türkischstämmige Menschen außerhalb ihrer Herkunftsheimat. Nach Schätzungen der US-Soziologin Helen Rose Ebaugh gelingt es Gülen, 10 bis 15 Prozent der türkischen Bevölkerung in seinen Bann zu ziehen. Übertragen auf Deutschland würde das bedeuten, dass es auch hier mehrere Zehntausend Gülen-Anhänger gibt.

Mit eigenen Zeitungen, Zeitschriften und TV-Stationen ist die Werbung um Mitglieder zwischen München und Hamburg mindestens genauso intensiv wie in der Türkei. Und auf den ersten Blick klingt diese sogar ziemlich vielversprechend: Gülen bietet sich Deutschland und dem Westen als demokratische Variante des Islam an. Die wenigen verfügbaren Berichte aus dem Inneren der Bewegung sprechen jedoch eine andere Sprache. 

Nachhilfe plus Ideologie

Nahezu in jeder deutschen Stadt gibt es einen Nachhilfeverein, in dem Anhänger des Imams versuchen, Nachwuchs für Ihre Bewegung zu rekrutieren. Die Vereine geben sich nach außen weltanschaulich neutral, haben Namen wie Delphin, Optimum oder Avicenna und sind an guten Schülern interessiert, die durch ihren Unterricht zu sehr guten Schülern werden.

„Ich war eine gute Realschülerin und wollte bessere Noten“, erzählt etwa eine junge Frau, die bei Frankfurt aufwuchs. Durch den Unterricht in einem der Gülen-Nachhilfevereine hätten sich ihre Noten schnell verbessert. Doch S. merkte schon bald, worum es eigentlich ging: „Die wollten mir alles vorschreiben, meinen Willen brechen.“

Ein Motto des Predigers Gülen lautet: „Baut Schulen statt Moscheen.“ In Deutschland sind seine Anhänger dieser Direktive verpflichtet. Es gibt circa 120 Nachhilfevereine, zahlreiche private Schulen, Kindergärten und unzählige internatsähnliche Wohngemeinschaften, sogenannte Lichthäuser, in denen Jugendliche und Studenten unter spiritueller und geistiger Aufsicht nach den Lehren des Meisters leben. 

Das Irritierende daran ist, dass die von Gülen umworbenen türkischstämmigen Jugendlichen eigentlich geradezu dem Einwandererideal der deutschen Mehrheitsgesellschaft entsprechen: sie sind leistungs- und bildungsorientiert, wenden sich gegen alles, was einer extremistischen Auslegung des Islam nahekommt, und sprechen vorzüglich deutsch.

Quelle

Attentat in Nizza, Frankreich zum französischen Nationalfeiertag, 14.7.

​Eigentlich ein  Französischer Nationalfeiertag Fête Nationale de la France. Wird auch gefeiert. Aber… 

Ein weißer Lkw rast in Menschenmenge, bisher 75 Tote. 

​Das war ein weißer(!) Lkw. Was wäre, wenn es ein Schwarzer wäre?
Dieser Attentat ruft jetzt alle Antiterror-Experten auf den Plan.

Viele Millionen Islam-Experten warten auf den Startschuss der Medien.

Flag-Change-Mode activated. Working…

Je suis…

Ich bereite mich vor:
„Ich, Muslim distanziere mich, wie es von meinen christlichen Glaubensfreunden erwartet wird, von den Gewalttaten. Präventiv. Sollte es aber(!) ein geistig verwirrter Attentäter gewesen sein, darf der Disclaimer als nichtig angesehen werden.
Im zutreffenden Fall, dürfen meine muslimischen Freundinnen und Freunde gerne den Text kopieren und an beliebiger Stelle einfügen.
Oder: Vielleicht waren die Opfer nur Muslime. Dann wird die „Suppe“ in der medialen Welt 2 bis 3 Tage warm gehalten.

Dürfte ich nun etwas Satire, unter Berufung der Meinungs- und Kunstfreihit, einstreuen?
Nicht?
Wie geschmackvoll, lecker wäre es wohl?
Dann verzichte ich gerne auf Verbindungen zu Pokemon und dem Anschlag!
 
Darf ich an dieser Stelle die französische Regierung beklagen? Vielleicht größer denken und die westliche Politik anprangern, dass sie es allen Terroristen/Terrororganisationen gleichtun und keine, wie sie alle auch heißen mögen, abschwächen indem sie ihnen auf europäischer Bühne ein Forum bieten. Terror bleibt nämlich Terror, egal unter welchem Deckmantel.
Ich wünsche mir von der deutschen Politik, dass sie alle Terroristen
(auch PKK) verbieten und mit gleicher Härte verfolgen.
Wer betet aber im Tumult für die Hinterbliebenen?
Was generell tun, um solche Gräueltaten erst gar nicht entstehen zu lassen?
Das irgendetwas schief läuft, braucht keinen Anwalt zur Bestätigung.

Persönlich bin ich mehr als erschüttert. Dabei entscheidet für mich(!) nicht die Anzahl/Vielzahl der Toten, auch nicht die geographische Lage des Attentats, so wie viele „Experten“ bisher kundtaten, sondern die Menschlichkeit, die in der Tat abhanden kommt.

Ich trauere, um der Wahrheit- und Gerechtigkeit willen.

Ich hoffe, dass ich nachts nicht mehr wach werde, um etwas zu trinken.
Und mich neugierig auf mein Smartphone stürze, um zu bestätigen, dass die Welt in Ordnung ist- nicht.

Hakan S.